Dr. med. Sascha Bambach: Atlastherapie Arlen Atlasimpuls

Atlastherapie

Atlas ist griechisch und bedeutet „Träger“. Der Atlas ist in der griechischen Mythologie ein Titan, der das Himmelsgewölbe am westlichsten Punkt der damals bekannten Welt stützte. Anatomisch ist der Atlas der 1. Halswirbel. Ähnlich dem Göttergeschlecht der griechischen Mythologie hat er eine stützende Funktion: Er trägt den Schädel und bildet die Verbindungsstelle zwischen Kopf und Wirbelsäule.

Atlastherapie nach Arlen

Die Atlastherapie nach Arlen wurde von Dr. med. Albert Arlen entwickelt. Geboren 1925 in Hoerdt im französischen Elsaß studierte er Medizin in Straßburg. Er praktizierte im elsässischen Münster, wo er eine spezielle Diagnostik (Metamerdiagnostik) und Atlastherapie entwickelte. Seit 1984 bot er regelmäßige Ausbildungskurse an.
Die Anzahl der Sitzungen richtet sich nach dem erzielten Ergebnis, oft ist die Therapie bereits nach einer Behandlung erfolgreich.
Die Atlastherapie stellt eine sehr schonende Impulsgebung im Vergleich zu den herkömmlichen manualtherpeutischen Manipulationen dar. Die korrekte Impulsgabe bzgl. Impulszeitdauer und Impulskraft habe ich an einem computerbasierten Modell in entsprechenden Kursen gelernt. Der Impuls für Säuglinge unterscheidet sich von dem für Erwachsene.

Anwendungsgebiete:

Sensomotorischen Bewegungs- und Steuerungsstörungen können zu einer asymmetrischen Körperhaltung oder asymmetrischen Bewegungsabläufen führen. Hieraus ergeben sich oft Symptome wie:
Haltungsschwäche, Haltungsasymmetrie, Fußfehlstellung, Gangstörung im Vorschul- oder Schulalter

Weiterhin wird die Atlastherapie eingesetzt bei:

KISS Syndrom, Kopfgelenksblockierung, Tonus Asymmetrie Syndrom, Blockierungen der Hals-, Brust-, Lendenwirbelsäule sensomotorischen Integrationsstörung, HWS - Schleudertrauma, angeborene Skoliose, zervikogener Kopfschmerz, Spannunskopfschmerz, Zervicogener Schwindel, Migräneartige Schmerzen, Herpes – Zoster – Schmerz, Cervicogene Hörstörung, Übelkeit, Globusgefühl („Kloß im Hals“) , Konzentrationsstörungen, Tinnitus, Kiefergelenksstörungen, Neuromuskuläre Störungen (symptomatisch bei Myopathie, Myotonie, Dystonie), Symptomatisch bei Multiple Sklerose

Dr. Sascha Bambach auf jameda.de
english deutsch