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Craniosakrale Osteopathie

Der Begriff setzt sich aus den Worten „Cranium“ (Schädel) und „Sakrum“ (Kreuzbein, der Fußpunkt der Wirbelsäule) zusammen. Das Craniosakrale System besteht aus Schädel, Wirbelsäule, Hirn- und Rückenmarkshäuten und der sie umgebenden Flüssigkeit. Dieses System verfügt über einen eigenen Rhythmus, den Craniosakralen Rhythmus, eine Art Pulsschlag der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit. Weitere Körpersysteme mit eigenem Rhythmus sind beispielsweise die Lunge (Atemrhythmus) und das Herz (Herzrhythmus). Der Therapeut kann den Craniosakralen Rhythmus tasten. Durch Regulation des Craniosakralen Rhythmus kann der ganze Körper beeinflusst werden.

Viele Ärzte bezweifelten die Beweglichkeit der Schädelknochen oder die Tatsache dass die Bewegungen tastbar sind. Zahlreiche Studien haben die Beweglichkeit bewiesen und gehen von einer unvollständigen Verknöcherung der Schädelnähte aus [Ward, R].
Man geht davon aus dass bei jedem Patienten ein spezifisches Bewegungsmuster existiert und tastbar ist. Es ist von einer Vielzahl von Faktoren abhängig, untere anderem den schrägen Schädelnähten und den Anheftungsstellen der Hirn- und Rückenmarkshäute. Daher sind exakte anatomische Kenntnisse für die Craniosakrale Behandlung zwingend erforderlich.

Anwendungsgebiete:

Synonyme:

Quellenangaben:

Ward R (ed.). Foundations for Osteopathic medicine, 2nd ed. Philadelphia: Lippincott Williams & Wilkins, 2003

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